15.04.2026, 3. Sudan-Konferenz, Berlin (und Marina Peters Reflektionen "Sudan cannot wait!")
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Der sudanesische Bürgerkrieg geht in sein 4. Jahr.
In Berlin fand die 3. Sudan-Konferenz statt, die die deutsche Bundesregierung gemeinsam mit Großbritannien, Frankreich, den USA sowie der Europäischen und Afrikanischen Union organisiert hatte. An der Konferenz nahmen u.a. die Vertretungen von 55 Staaten, UNO-Agenturen und 38 internationale und sudanesische NGOs, wobei die zivilgesellschaften nicht an allen Arbeitssessionen teilnehmen durfte .
Die Ergebnisse der Konferenz werden noch ausgewertet.
Marina Peter (Sudan und Südsudan Forum e.V.) war bei der Sudan-Konferenz mit dabei. Hier sind ihre Reflektionen.
Wiedereröffnung der Selbsthilfe Werkstatt Gronau (Leine)
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Seit 2016 ist die Werkstatt aktiv. Dabei werden Spenderräder mit Hilfe von den Geflüchteten, die in Gronau untergebracht sind, repariert und kostenfrei zur Nutzung gegeben.
"Genozid im Sudan? Stimmen zur aktuellen Lage", Veranstaltung im ZeitZentrum für Zivilcourage Hannover, 22.06.2026
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Zum Weltflüchtlingstag findet die Veranstaltung mit Fokus auf der aktuellen Lage im Sudan.
Ort
ZeitZentrum für Zivilcourage, Hannover, Theodor-Lessing-Platz 1a
Wann
22.06.2026, 18-20 Uhr
(Vorläufiges) Programm
- Grußworte)
- Landeshauptstadt Hannover
- Vertretung vom Sudan Forum Hannover
- Über die sudanesische Präsenz in Hannover
- Historische Einordnung der Lage im Sudan und aktuelle Lage
Sudanesische Musik
- Interview mit 2 Zeugnissen über die Lage im Sudan und Deutschland
- Frage vom Publikum
Im Nachgang an den inhaltlichen Teil sudanesisches Essen (Fingerfood) + sudanesische Musik.

Bild: Eine Frau in einem Vertriebenenlager bei Tawila in Nord-Darfur (Juli 2025) (Quelle: Ahmed, Wikimedia Commons )
Interview mit Dr. Bakry Eljack Elmedni, Sprecher für die sudanesische Bewegung "Somoud - Civil and Democratic Alliance", über die Lage im Sudan
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(Quelle: https://www.elm-mission.net/news/ich-muss-ihnen-sagen-dass-die-lage-schrecklich-ist)
Das Interview mit ihm führte Tobias Schäfer-Sell, Referent für Advocacy und ökumenische Zusammenarbeit mit Malawi im Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) am 7. Februar 2026. Aus dem Englischen (siehe Originalversion)
Prof. Bakry, der Krieg im Sudan begann im April 2023, also vor fast zwei Jahren, und ihm gingen andere Kriege und militärische Konflikte in der Region voraus. Wie ist die aktuelle Lage im Sudan?
Es geht hier nicht nur darum, wer an die Regierung kommt. Es ist vielmehr ein Krieg um die Legitimität des Staates. Die Menschen fühlen sich durch den Staat nicht vertreten. Und wenn sie Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung oder zur kulturellen Repräsentation stellen, lautet die Antwort in der Regel: „Waffen“. Aber die eigentlichen Themen, die die Menschen belasten, bleiben unbearbeitet.
