Einleitung

Diese Bildungsveranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Frau Renate Helm von der Uni-Siegen konzipiert.

Das Seminar wird von uns organisiert und kann auch vor Ort bei Ihnen durchgeführt werden.

Die Dauer beträgt zwei Tage, aber wir haben die Veranstaltung so strukturiert, dass man auch einzelne Module eventuell umsetzen kann (z. B. an einem Tag).

Titel der Veranstaltung

"Wasser in Afrika: Lebensgrundlage, Entwicklungspotential, Handelsgut"

Kurze Präsentation

Ungleiche Verteilung von Wasserressourcen und fehlender Zugang zu sauberem Trinkwasser sind für viele Menschen in Entwicklungsländern Realität. Die Verbesserung dieser Situation wurde daher 2000 in der UNO als Ziel für die Millenniumsentwicklungsziele aufgenommen. Doch in Afrika und Südasien sind keine grundlegenden Verbesserungen zu verzeichnen. Dies ist auch verbunden mit den Auswirkungen des Klimawandels, durch den Regen- und Dürrezeiten, deren Verlauf und Intensität, immer mehr zum Problem werden. Desweiteren spielen Änderungen landwirtschaftlicher Nutzungskonzepte eine Rolle. Dadurch hat der Konkurrenzdruck um die Ressource Wasser zugenommen und damit auch das dadurch entstandene Konfliktpotential. Dies zeigt sich sowohl auf nationaler wie auch regionaler Ebene. Auch durch die Privatisierung der Wasserversorgung in zahlreichen Staaten Afrikas konnte keine Verbesserung im Zugang zu (vor allem sauberem Trink-) Wasser erreicht werden und das Konsum- und Nachfrageverhalten in den Industriestaaten verschärft die Situation in vielen Ländern durch gestiegene Nachfrage nach Wasser für Exportprodukte zusätzlich.
Deshalb ist es notwendig, Bewirtschaftungssysteme für die Ressource Wasser zu entwickeln, die nachhaltig sind.